Im Rahmen der Covid-19-Impfungen: Gemeinsame Präventionskampagne zu Callcenter-Betrug in den Impfzentren

Das Polizeipräsidium München, das Landratsamt München und die Landeshauptstadt München führen deshalb in den kommenden Wochen eine gemeinsame Präventionskampagne im Bereich des organisierten Callcenter-Betrugs im Rahmen der Covid-19-Impfungen durch. Nach Erkenntnissen der Münchner Polizei gehören Personen, die zur vordringlichen Risikogruppe der älteren Menschen zählen, auch überwiegend zum Kreis potenzieller Opfer für organisierte Tätergruppierungen des organisierten Callcenter-Betrugs und damit auch von „falschen Polizeibeamten“.

 

Wertvolle Präventions- und Verhaltenshinweise sowie Informationen über die Täterstrategien der skrupellosen Kriminellen

Im Landkreis München werden durch das Polizeipräsidium München (Kommissariat 105 für Prävention und Opferschutz) ab sofort in den drei Impfzentren in Haar, Oberhaching und Unterschleißheim Broschüren und Verhaltenshinweise zu diesem Thema ausgelegt. Künftig plant das Landratsamt zudem, die Informationen des Polizeipräsidiums bereits beim Versand von behördlichen Informationen rund um die Covid-19-Impfung an die weiteren Risikogruppen beizulegen, um möglichst umfassend über den organisierten Callcenter-Betrug aufzuklären.

 

Landrat Christoph Göbel: „Wir sind alle in der Pflicht, wenn es gilt, unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger zu schützen. Die gemeinsame Präventionskampagne daher an den Impfzentren anzusetzen, über die die besonders von den Betrugsversuchen betroffenen Seniorinnen und Senioren derzeit und in den kommenden Wochen zu großen Teilen erreicht werden können, halte ich für äußerst sinnvoll.“

drucken nach oben